Gleitzeitrechner – Arbeitszeitkonto-Saldo

Gleitzeit berechnen: Ist-Arbeitszeit gegen die Sollzeit, plus laufendes Arbeitszeitkonto – zeigt Gleitzeit-Guthaben oder Minusstunden.

Gleitzeit & Arbeitszeitkonto

Bei Gleitzeit sammelst du auf einem Arbeitszeitkonto Plus- oder Minusstunden – die Differenz zwischen tatsächlich geleisteter Arbeitszeit (Ist) und der vereinbarten Sollzeit. Der Rechner zeigt dir den Tagessaldo und – mit deinem bisherigen Kontostand – den neuen Saldo.

Formel

Gleitzeitsaldo = (Ende − Beginn − Pause) − Sollzeit

Beispiel: 8:00–17:00, 30 Min Pause = 8,5 h Ist; bei 8 h Soll → +30 Min aufs Konto.

Gleitzeit, Überstunden oder Kernzeit?

Praktisch dazu

Die reine Arbeitszeit eines Tages rechnest du im Arbeitszeitrechner, Stunden zwischen zwei Zeiten im Stundenrechner, und für die Zeiterfassung hilft die Dezimal-Umrechnung.

Kappungsgrenzen und Ausgleichszeiträume regelt die Betriebsvereinbarung. Angaben ohne Gewähr.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Gleitzeitsaldo?

Gleitzeitsaldo = tatsächliche Arbeitszeit (Ist) minus Sollarbeitszeit. Wer 8,5 h bei 8 h Soll arbeitet, sammelt +0,5 h aufs Arbeitszeitkonto. Über mehrere Tage addieren sich Plus- und Minusstunden zum Kontostand.

Was ist ein Arbeitszeitkonto?

Ein Arbeitszeitkonto erfasst die Differenz zwischen geleisteter und vereinbarter Arbeitszeit. Guthaben (Plusstunden) wird später als Freizeit ausgeglichen, Minusstunden werden nachgearbeitet – die Regeln stehen im Arbeits- oder Tarifvertrag.

Was ist der Unterschied zwischen Gleitzeit und Überstunden?

Gleitzeit ist die eigenverantwortliche Verschiebung der Arbeitszeit innerhalb eines Rahmens; Plusstunden gleicht man selbst durch Freizeit aus. Überstunden ordnet der Arbeitgeber an und vergütet sie ggf. mit Zuschlag.

Verfallen Gleitzeitstunden?

Das hängt von der Betriebsvereinbarung ab. Oft gelten Kappungsgrenzen (z. B. +40 / −20 Stunden) und Ausgleichszeiträume, in denen der Saldo abgebaut werden muss.

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