U-Wert-Rechner
U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) eines Bauteils berechnen – aus Schichtdicken und Wärmeleitfähigkeit, inklusive Wärmeübergangswiderständen.
So funktioniert der U-Wert-Rechner
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) beschreibt, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht – in W/m²K. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmung. Gib die Schichten deines Bauteils mit Dicke und Wärmeleitfähigkeit (λ) ein.
Formel
Rsi (innen, ≈ 0,13) und Rse (außen, ≈ 0,04) sind die Wärmeübergangswiderstände, d die Schichtdicke in Metern und λ die Wärmeleitfähigkeit des Materials.
Typische λ-Werte und Orientierung
| Material | λ (W/mK) |
|---|---|
| Dämmstoff (EPS, Mineralwolle) | 0,035 |
| Holz | 0,13 |
| Vollziegel-Mauerwerk | 0,5–0,8 |
| Stahlbeton | 2,1 |
Richtwert: Außenwände im Neubau sollten laut Gebäudeenergiegesetz einen U-Wert von höchstens 0,24 W/m²K erreichen. Flächen berechnest du mit dem Quadratmeter-Rechner.
Vereinfachte Berechnung ohne Wärmebrücken und Feuchteeinflüsse. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Was ist der U-Wert?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht – in W/m²K. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmung.
Wie berechnet man den U-Wert?
U = 1 ÷ Gesamtwärmewiderstand. Der Gesamtwiderstand ist die Summe aus innerem Übergangswiderstand (Rsi ≈ 0,13), den Schichtwiderständen (Dicke ÷ Wärmeleitfähigkeit λ) und äußerem Widerstand (Rse ≈ 0,04).
Welcher U-Wert ist gut?
Für Außenwände im Neubau gilt nach Gebäudeenergiegesetz ein U-Wert von höchstens 0,24 W/m²K als Richtwert. Moderne Dämmungen erreichen Werte deutlich darunter; alte ungedämmte Wände liegen oft über 1,0.
Was bedeutet ein niedriger U-Wert?
Ein niedriger U-Wert bedeutet geringe Wärmeverluste und damit bessere Dämmung, niedrigere Heizkosten und mehr Wohnkomfort.