Kaufnebenkosten-Rechner (Immobilie)
Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf berechnen: Grunderwerbsteuer (nach Bundesland), Maklerprovision sowie Notar- und Grundbuchkosten.
So funktioniert der Kaufnebenkosten-Rechner
Beim Immobilienkauf kommen zum Kaufpreis erhebliche Nebenkosten hinzu – meist 9 bis 15 %. Der Rechner berücksichtigt die Grunderwerbsteuer deines Bundeslandes sowie Makler-, Notar- und Grundbuchkosten.
Grunderwerbsteuer 2026 nach Bundesland
| Steuersatz | Bundesländer |
|---|---|
| 3,5 % | Bayern |
| 5,0 % | Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen |
| 5,5 % | Hamburg, Sachsen |
| 6,0 % | Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern |
| 6,5 % | Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein |
Die einzelnen Posten
- Grunderwerbsteuer: 3,5–6,5 % je nach Bundesland.
- Notar: ca. 1,0–1,5 % des Kaufpreises (gesetzlich geregelt).
- Grundbucheintrag: ca. 0,5 %.
- Maklerprovision: falls anfällt, für Käufer oft 3,57 % inkl. MwSt – seit 2020 meist geteilt.
Die Finanzierung planst du mit dem Zinseszinsrechner oder Sparrechner.
Grunderwerbsteuer-Sätze Stand 2026. Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte. Alle Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten beim Hauskauf?
Je nach Bundesland und ob ein Makler beteiligt ist, liegen die Nebenkosten meist bei 9 bis 15 % des Kaufpreises – zusammengesetzt aus Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision.
Wie viel Grunderwerbsteuer zahle ich?
Die Grunderwerbsteuer ist Ländersache und liegt 2026 zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (z. B. NRW, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Saarland). Der Rechner setzt den Satz deines Bundeslandes automatisch ein.
Welche Nebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?
Grunderwerbsteuer, Notarkosten (ca. 1–1,5 %), Grundbucheintrag (ca. 0,5 %) und – falls vermittelt – die Maklerprovision (oft 3,57 % inkl. MwSt für den Käufer).
Werden die Maklerkosten geteilt?
Beim Kauf selbst genutzter Wohnungen und Einfamilienhäuser werden die Maklerkosten seit Dezember 2020 in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt – der Käufer zahlt also höchstens die Hälfte.